Programm 2026 *

3 Tage geballtes Steckverbinder Know-how

Von Single Pair Ethernet, Nachhaltigkeit in der Steckverbinder-Produktion über Werkstoffe und Beschichtungen bis hin zur Simulation von thermischen und elektrischen Eigenschaften, Normen und Automotive-Steckverbindern: Das Programm des Anwenderkongresses bietet in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Themen.

Am ersten Tag können sich Besucher in parallel stattfindenden Basisseminaren ** über elektrische und physikalische Grundlagen in der Verbindungstechnik sowie Auswahlkriterien für Steckverbinder informieren.

Am zweiten und dritten Tag erhalten die Teilnehmer in zahlreichen Referaten  von Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung tiefgehendes Know-how aus erster Hand.

Wir bieten im Plenum wieder eine Simultanübersetzung der deutschsprachigen Vorträge ins Englische an. Die entsprechenden Vorträge sind in Programm mit Flaggen markiert.


Montag, 29. Juni 2026 - Basisseminare und EMV-Tag

Registrierung & Welcome Coffee im VCC Vogel Convention Center


Parallele Basisseminare am Vormittag 

(VCC Seminar Räume)

Seminar 1: Steckverbinder – wichtige Kennwerte und Begriffe

Dr.-Ing. Helmut Katzier

Dr.-Ing. Helmut Katzier | Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik

Was Sie lernen:

  • Wichtige charakteristische Kennwerte für Steckverbinder
  • Fachliche Erläuterung der Kennwerte
  • Relevanz der Kennwerte bei verschiedenen Anwendungen
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    Im Bereich der elektrischen Steckverbinder werden viele Begrifflichkeiten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen verwendet, deren genaue Kenntnis bei der Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Herstellern von großer Bedeutung ist. Begriffe wie Kontaktüberlappung, Relaxation, gasdichte Verbindungen oder Kontaktkorrosion werden häufig verwendet, deren genaue Bedeutung ist jedoch nicht immer jedem geläufig. Insbesondere bei der Fehleranalyse und der Fehlerbeseitigung ist es wichtig, dass die Gesprächspartner wissen, über welche Aspekte diskutiert wird. Im Seminar werden die wichtigsten Fachbegriffe elektrischer Steckverbinder erklärt. Dabei werden alle relevanten Bereiche aus der Mechanik, Elektrotechnik, Werkstoffkunde und Qualifizierung behandelt. Zu jedem Fachbegriff gibt es eine genaue Definition, eine prinzipielle fachliche Erklärung und eine Erläuterung zur Bedeutung des Begriffes im Fehlerfall. Ziel des Basisseminars ist es, den Teilnehmer am Ende ein Glossar zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe sie schnell und fundiert die vielfältigen Begriffe im Bereich der elektrischen Steckverbinder nachschlagen können.

Seminar 2: Grundlagen zur Kontaktphysik

Dr. Frank Ostendorf

Dr. Frank Ostendorf | TE Connectivity Germany GmbH

Was Sie lernen:

  • Grundlagen elektrischer Steckverbinderkontakte
  • Einfluss der Beschichtung und Basismaterialien
  • Alterungs- und Ausfallmechanismen von Steckverbinderkontakten
  • >> mehr erfahren

    Das Basisseminar führt in die Grundlagen der Kontaktphysik ein und erläutert wichtige Begriffe und das Zustandekommen von physikalischen Größen wie Kontaktwiderstand, Kontakterwärmung und Derating. Diese Erscheinungen werden in Zusammenhang gesetzt mit den Kontaktoberflächen und der Kontaktbeschichtung. Das ‚Kontaktverhalten‘ eines Steckverbinders muss als Systemeigenschaft betrachtet werden, die sich aus dem Zusammenwirken von Kontaktbeschichtung, Konstruktion des Steckverbinders, elektrischer Last, Anforderungsprofil und der Umwelt ergibt. Das Seminar untergliedert sich in folgende Abschnitte:


        Kontaktphysikalische Grundlagen des ruhenden Kontaktes

        Messung und Simulation von Kontaktoberflächen und Kontaktmaterialien

        Kontaktphysikalischer Vergleich von Standardoberflächen für Steckverbinder

        Kontakterwärmung und Derating

        Fretting-Korrosion

        Kontaktverhalten in Bezug auf Zwischenschichten

        Degradationsmechanismen von Steckverbinderkontakten

Seminar 3: Kupferwerkstoffe für Steckverbinder

Stephan Gross

Stephan Gross | Boway Deutschland GmbH

Was Sie lernen:

  • Standard Kupfer- und Kupferwerkstoffe
  • Kupferhochleistungswerkstoffe und technische Eigenschaften & Oberflächen
  • >> mehr erfahren

    Die Auswahl der richtigen Kupfer und Kupferlegierungen ist ein anspruchsvolles Thema. Für viele Entwickler/Konstrukteure von Steckverbindern ist es nicht immer einfach, den technisch und auch kommerziell richtigen Werkstoff zu wählen. Das Seminar behandelt alle für Steckverbinder relevanten Grundlagen und gibt Informationen zu diesen Halbzeugen inkl. Exkursen zu mechanischen Eigenschaften, physikalischen Eigenschaften und einen Kurzüberblick zu den technisch relevanten Oberflächen mit dem Focus auf Zinn. Des weiteren gib der Referent Einblicke in die Auswahl der kritischen Parameter, wie auch zu den Fallstricken, die hier lauern.

Seminar 4: Grundlagen von Kabeln und Leitungen

Dr.-Ing. Philipp Baron

Dr.-Ing. Philipp Baron | LAPP Holding SE

Stefan Hilsenbeck

Stefan Hilsenbeck | LAPP Holding SE

Was Sie lernen:

  • Umfassender Überblick zu Aufbau und Auswahl von Kabeln und Leitungen
  • Zukünftige Entwicklungen.
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    Kabel und Leitungen sind essenziell für die Übertragung von elektrischer Energie, Daten und Signalen, die den Betrieb von Maschinen, Geräten und Kommunikationssystemen ermöglichen.

    Der Vortrag erklärt wichtige Begriffe und den Aufbau eines Kabels, einschließlich Leiter, Isolierung, Abschirmung und Außenmantel, und erläutert Fachbegriffe wie "Ader", "Litze" und "Mantelleitung". Zudem wird der Unterschied zwischen Daten- und Energieleitungen behandelt und die technischen Anforderungen erläutert. Die Auswahl der richtigen Leitung für verschiedene Anwendungen, basierend auf Temperaturbeständigkeit, mechanischer Belastbarkeit und elektromagnetischer Verträglichkeit, wird ebenso thematisiert. Abschließend werden aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends, wie hochflexible Leitungen, umweltfreundliche Materialien und intelligente Sensoren, sowie die Auswirkungen der Digitalisierung und Automatisierung auf Kabel und Leitungen vorgestellt. Das Seminar bietet einen umfassenden Überblick über Bedeutung, Aufbau und Auswahl von Kabeln und Leitungen sowie zukünftige Entwicklungen.

Parallele Basisseminare am Nachmittag 

(VCC Seminar Räume)

Seminar 5: Einsatz von Steckverbindern

Herbert Endres

Herbert Endres | EndresConsult

Was Sie lernen:

  • Verständnis über Steckverbinderkomponenten, -materialien und -eigenschaften
  • Abwägung der Kompromisse für die jeweilige Applikation
  • >> mehr erfahren

    Dieses Kalendarium für Steckverbinder zeigt die Zusammenhänge und Kompromisse für die Auswahl und die Anwendung von Steckverbindern auf und vermittelt das Basiswissen zum Verständnis der Eigenschaften und elektrischen Daten. Dabei werden Grundlagen, Materialauswahl bei der Herstellung, physikalische Eigenheiten, Verarbeitungstechniken und die sich daraus ergebenden Zusammenhänge für Funktion und Anwendung erklärt. Die vierzehn Kapitel behandeln:


    •     Was ist ein Steckverbinder
    •     Steckverbinder Bestandteile
    •     Anschlusstechniken
    •     Isolator Materialien
    •     Kontakt Materialien
    •     Kontakt Oberflächen
    •     Der Kontaktwiderstand
    •     Abschirmmaßnahmen
    •     Verriegelung der Steckverbinder
    •     Gehäuse und Mechanik
    •     Leistungselektronik
    •     Hohe Datenraten
    •     Weiterverarbeitung im Prozess
    •     Steckverbinderauswahl


    In den Kapiteln werden detailliert die Unterschiede herausgestellt und die Vorteile und Nachteile der einzelnen Materialien und Fertigungs- und Anwendungsverfahren dargestellt, gegeneinander abgewogen und beurteilt. Dabei werden sowohl die Einsatzgrenzen (Strombelastung bei höheren Umgebungstemperaturen) als auch das Verhalten bei höchsten Datenraten behandelt. Das Steckverbindarium soll kein Einkaufshelfer sein, sondern ein Kompendium der Vielfältigkeit von Eigenschaften, Bauformen und Verarbeitungsmöglichkeiten. Es zeigt herstellerunabhängig auf, welche Alternativen zur Verfügung stehen und was die Auswahl gewisser Eigenheiten zur Folge hat, im Guten und im Schlechten. 

Seminar 6: Oberflächenbeschichtung von Kontaktwerkstoffen

Markus Klingenberg | Inovan GmbH & Co.KG

Was Sie lernen:

  • Oberflächenbeschaffenheit und geometrische Anforderungen des Grundmaterials
  • Vor- und Nachteile der verwendeten Beschichtungsmetalle
  • Unterschiede der Band- und Einzelgalvanik
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    Im Seminar werden die theoretischen Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten der Galvanotechnik vermittelt. Einflüsse auf die Abscheidung und eine allgemeine Prozessfolge zur Beschichtung von Teilen runden die theoretischen Grundlagen ab. Für die Qualität der Beschichtung sind viele Voraussetzungen des Grundmaterials, des Produktdesigns und der Werkstoffwahl zu erfüllen. Diese werden ausführlich abgehandelt und neben der Oberflächenbeschaffenheit und den geometrischen Anforderungen des Grundwerkstoffs werden auch noch die Wechselwirkung von Grund- und Schichtwerkstoff vermittelt. Es werden die funktionellen Bedeutungen sowie Vor- und Nachteile der in der Steckverbinder- und Elektrotechnik verwendeten Beschichtungsmetalle sowie aktuelle Trends erörtert. Die Techniken der Einzelteilgalvanik, wie Trommel-, Vibrobot- und Gestellverfahren werden mit Hilfe von Filmen dargestellt und die Möglichkeiten der Beschichtung werden den Zuhörern anhand von Produktbeispielen nähergebracht. Die Selektivbeschichtung von Einzelteilen komplettiert das Portfolio der Beschichtung von Schüttgut. Die Unterschiede und Vorteile der Bandgalvanik gegenüber der Einzelteilgalvanik bilden dann den Übergang zur Bandbeschichtung. Hier wird nochmals auf den besonderen Prozessablauf bei der Bandbeschichtung eingegangen und die verschiedenen Verfahren, wie Tauch-, Brush-, Streifen- und Spottechnik mit Hilfe von Filmen unter Anwendung verschiedener Selektivwerkzeuge erklärt. Zusätzlich werden die verfahrensbedingten Toleranzen und Vorgaben der verschiedenen Techniken erläutert wie auch die dimensionalen Grenzen der Bandgalvaniktechnik. Prozesserfahrungen und Produktbeispiele aus der Praxis unterstützen den Vortrag.

Seminar 7: Auswahl der Kunststoffe für Steckverbinder

Christian Maier

Christian Maier | Rosenberger GmbH & Co. KG

Was Sie lernen:

  • Anforderungen an Kunststoffe für Steckverbinder
  • Materialeigenschaften der verschiedenen Kunststoffe
  • Prüfmethoden für Kunststoffe
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    Insbesondere Brandeigenschaften, thermische, mechanische und elektrische Eigenschaften der technischen Kunststoffe werden für die Materialauswahl für Steckverbinder auch anhand von Beispielen diskutiert. Die sehr unterschiedlichen Anforderungen, die aus den verschiedenen Märkten (Auto, Elektrik, Elektronik) resultieren, werden berücksichtigt.


    Die Zuhörer sind nach dem Vortrag in der Lage, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Kunststofftypen das Material auszuwählen, welches die jeweiligen Anforderungen am besten erfüllt.

Seminar 8: Der Steckverbinder als Schlüsselstelle der Störfestigkeit

Dr. Heinz Zenkner

Dr. Heinz Zenkner | Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für EMV

Was Sie lernen:

  • Quellen von hochfrequenten Störungen
  • Maßnahmen entlang des Übertragungsweges bis zur Schnittstelle
  • Aufbau von Pre-Compliance-Messung zur Störemmision von Schnittstellen
  • >> mehr erfahren

    In der industriellen Praxis wird die Störfestigkeit elektronischer Systeme gegen transiente Störungen wie Burst (IEC 61000-4-4), ESD und Surge häufig primär über Schutzbauteile bewertet. Feldbeobachtungen zeigen jedoch, dass diese Sichtweise systematisch zu kurz greift. Der entscheidende Faktor für die Robustheit eines Systems ist nicht die Einzelkomponente, sondern die architektonische Kontrolle von Strompfaden, Referenzen und Impedanzen – insbesondere im Bereich der Schnittstellen und Steckverbinder. Steckverbinder wirken als zentrale Übergangsstelle, an der Common-Mode-Störungen in differentielle Störungen transformiert werden. Unsymmetrische Schirmanbindungen oder induktive Kontakte können diese Umwandlung verstärken, sodass die Robustheit nicht von Normen oder Bauteilen, sondern von der physikalischen Gestaltung des Systems abhängt.

    Ausgangspunkt ist das bekannte Emissionsphänomen, bei dem differenzielle Signale durch unsymmetrische Impedanzen in Common-Mode-Ströme umgewandelt werden, die über Kabel abgestrahlt werden. Bei der transienten Immunität wirkt dieses Prinzip umgekehrt: Extern eingekoppelte Störungen koppeln primär als Common-Mode-Ströme auf Kabel und werden durch unbalancierte Impedanzen, schwache Masseanbindungen und geometrische Asymmetrien in die Elektronik eingekoppelt. Die System-Schirmdämpfung ist frequenzabhängig und wird durch den schwächsten Pfad bestimmt. Auch bei hochwertigem Kabelschirm und stabilem Gehäuse kann ein Steckverbinder mit mittlerer Schirmanbindung die Gesamtschirmdämpfung deutlich reduzieren. Resonanzen, frequenzabhängige Induktivitäten und Common-Mode-zu-Differential-Mode-Konversion verschärfen diesen Effekt.

    Praxisnahe Beispiele zeigen, dass Standard-Steckverbinder wie USB, RJ45 oder SUB-D nur moderate Dämpfungswerte liefern, wodurch die internen Spannungen in der Elektronik weit über den Normanforderungen liegen. Hochgradig abgeschirmte Steckverbinder hingegen erreichen ausreichende Schirmdämpfung, um die Störfestigkeit zuverlässig sicherzustellen. Typische Störungen im Feld liegen oft in einem kritischen Bereich. Nur hochwertige Steckverbinder und ein gut entwickeltes Gesamtsystem stellen sicher, dass industrielle Störfestigkeitsanforderungen eingehalten werden. 

    Der Workshop vermittelt Ingenieuren ein konsistentes physikalisches Verständnis, warum robuste Schnittstellen nur durch bewusst gestaltete Strompfade, kontrollierte Impedanzen und hochwertige Schirmanbindungen im Steckverbinder erreicht werden können, und stellt architektonische Konzepte wie Multistage-Protection mit dem Steckverbinder als „Stage 0“ vor.

Begrüßung zum EMV-Tag

Alles zum Thema Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) in der Verbindungstechnik

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


Keynote

EMV in der Praxis: Steckverbinder richtig verstehen und Fehler vermeiden

Dr. Helmut Katzier

Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik


EMV

Schirmdämpfungsgerechte Konstruktion eines HF-Steckverbinders im Automobil

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    In modernen Fahrzeugen sind Hochfrequenzanwendungen für Infotainment oder Fahrerassistenzsysteme bspw. für „Autonomes Fahren“ unverzichtbar. Dadurch ist die Anzahl an konfektionierten Leitungen im Automobil stark gestiegen, was sich in härteren EMV-Anforderungen bspw. der Schirmdämpfung widerspiegelt. Eine schirmdämpfungsgerechte Konstruktion von HF-Steckverbindern sorgt für geringe Leckage, stabile Impedanz und robuste Performance trotz elektromagnetischer Störungen.


    Der Einfluss unterschiedlicher Steckverbinder-Interfacevarianten wird in dem Vortrag erläutert mit den Eckdaten:

    • Kurze Erläuterung zur Schirmdämpfung und Normvorgaben inkl. Beispiellimits,
    • Simulationsergebnisse von Steckverbinder-Interfacevarianten,
    • Einfluss Kontaktpunkte auf die Schirmdämpfung,
    • Messergebnisse entsprechender Interfacevarianten,
    • Abgleich Simulation und Messung,
    • Zusammenfassende Darstellung von Einflussgrößen auf ein schirmdämpfungsgerechtes Interface.

    Eine größere Anzahl von Kontaktpunkten und Kontaktfedern sowie deren Form, Position und Anordnung zeigt im Zusammenspiel einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Dies entscheidet über eine robuste Steckverbinderkonstruktion gegen äußere Einflüsse. Unter Betrachtung der entsprechenden Einflussgrößen lässt sich die Konstruktion von HF-Steckverbindern gezielt auf die gestiegenen EMV-Anforderungen im Automobil ausrichten. 

Stefan Sperr

Stefan Sperr

MD ELEKTRONIK


EMV

Integrierter Design Ansatz – SI, EMV & Thermomanagement für elektronische Systeme mit Steckverbindern

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    Die steigenden Anforderungen an Datenrate, Leistungsdichte und Systemkomplexität in modernen elektronischen Anwendungen rücken die Signalintegrität (SI), die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und das Thermomanagement zunehmend in den Mittelpunkt der Steckverbinderentwicklung. Dieser Beitrag beleuchtet die grundlegenden physikalischen Zusammenhänge von Signalintegrität und EMV in modernen Steckverbindersystemen und erweitert diese Betrachtung um thermische Effekte. Analysiert werden die enge Kopplung zwischen SI‑ und EMV‑Aspekten. Wird das Thermomanagement frühzeitig in diese Konzepte integriert, lassen sich zusätzlich thermisch bedingte Asymmetrien, lokale Hotspots und alterungsbedingte Veränderungen minimieren, welche ansonsten sekundär zu EMV‑ und SI‑Problemen führen würden. Der Beitrag verdeutlicht, dass viele EMV‑Herausforderungen nicht isoliert entstehen, sondern häufig auf ein nicht abgestimmtes elektrisches und thermisches Design zurückzuführen sind. Neben der ganzheitlichen Betrachtung unterschiedlicher Steckverbinderkonzepte, unterstreicht der Beitrag, dass Steckverbinder bei einem systemischen Entwicklungsansatz als stabilisierende und leistungsfähige Schnittstelle im elektrischen Gesamtsystem wirken können.

René Linde

René Linde

Würth Elektronik eiSos


Couchgespräch

20 Jahre Steckverbinderkongress: Trends und Begebenheiten von den Anfägen bis heute

Herbert Endres

Herbert Endres

Endres Consult

Dr. Helmut Katzier

Dr. Helmut Katzier

Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik

Hermann Strass

Moderation:

Bernd Meidel

Bernd Meidel

Moderator

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


Poster Slam

In 3-minütigen Kurzvorträgen stellen die Referenten auf dem Podium ihre Themen vor. Anschließend wird der beste Vortrag vom Publikum mit einem Award prämiert.

  • EMV von symmetrischen Kabeln & Steckverbindern bei hohen Frequenzen

    Bernhard Mund

    Bernhard Mund

    bda connectivity GmbH


    Beschreibung:

    Beim Einsatz symmetrischer Kabel und Steckverbinder ist allgemein eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) gefordert. Dies gilt insbesondere auch für einpaarige Steckverbinder und Anschlusskabel. Höhere Bandbreiten erfordern hier höhere Übertragungsfrequenzen.

    Aktuelle Normen der IEC 61156er Reihe beschreiben symmetrische Kabel bis zu 2 GHz; der Entwurf IEC 63171Ed2 fordert elektrische Werte bis zu 4 GHz für einpaarige Steckverbinder. Andere Anwendungen wie HDMI, USB oder Automotive fordern den Nachweis der EMV bis zu 6 GHz und höher.

    Es stellt sich daher die Frage, bis zu welcher maximalen Frequenz die EMV bzw. die Kopp-lungsdämpfung symmetrischer Kabel und Steckverbinder gemessen werden kann.

    Die EMV bzw. Schirmwirkung geschirmter symmetrischer Kabel und Steckverbinder wird in IEC 62153-4-7 und IEC 62153-4-9 durch die Kopplungsdämpfung mit dem Triaxialverfahren beschrieben. Bei der Durchführung der Messungen mit dem Triaxialverfahren werden hohe Anforderungen an die Symmetrie und die Empfindlichkeit des Messaufbaus gestellt, dies gilt insbesonders auch für die Qualität und die Ausführung der eingesetzten Anlegefelder und der Messadapter. Eine obere Frequenzgrenze ist hier bisher allerdings nicht festgelegt.

    Das Triaxiale System wird ab bestimmten Frequenzen zum Hohlleiter; die Wellenausbreitung der TEM-Welle ist dann überlagert durch Hohlleiter-Wellen und Resonanzen. Nach IEC 62153-4-7/Amd1Ed3 liegt die obere Frequenzgrenze der Schirmdämpfung für koaxiale Kabel bei ca. 9 GHz. Dabei ist der Einfluss höherer Moden bzw. Resonanzen berücksichtigt. Für symmetrische Kabel und Komponenten gibt es eine solche Untersuchung bisher nicht.

    Der folgende Beitrag beschreibt Messverfahren der Kopplungsdämpfung von symmetrischen Kabeln, -Steckverbindern und -Anschlusskabeln bei Frequenzen bis zu 9 GHz unter Berücksichtigung höherer Moden und Resonanzen. Dabei wird auch der Einfluss von Messadaptern für Stecker am Beispiel von Steckerverbindern nach IEC 63171Ed2 untersucht. Messergebnisse der Kopplungsdämpfung bei höheren Frequenzen werden dargestellt und diskutiert.

  • Einpresstechnik im Wandel: Von der gestanzten Kontaktzone zur funktionalisierten Anwendung – Technologische Entwicklung, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

    Florian Zwintzscher

    Florian Zwintzscher

    Schroeder + Bauer

  • Wirebonding für Leadframes: Old-Fashioned, Stagnation oder Renaissance?

    Markus Klingenberg

    Markus Klingenberg

    Inovan GmbH & Co.KG

  • Effizienz in manuellen und automatisierten Prozessen mit Snap-in

    Karola Tillak

    Karola Tillak

    Weidmüller Interface

  • Röntgenspektroskopie – Pflichten, Grenzen, Vergleichbarkeit

    Oliver Brenscheidt

    Oliver Brenscheidt

    Brenscheidt Galvanik Service GmbH

  • Stand der Normung bei SPE

    Tim Kindermann

    SPE Alliance

  • Die CIS (Connectivity Instance Shell) oder: Muss sich alles ändern, damit Stecker auch in der digitalen Zukunft Stecker bleiben?

    Andreas Huhmann

    Harting Stiftung / PROFIBUS & PROFINET International


    Beschreibung:

    Steckverbinder bilden das Rückgrat industrieller Infrastrukturen. Steckverbinder sind traditionell passive Komponenten. Im Zuge der Digitalisierung erhalten sie einen digitalen Zwilling. In den meisten Fällen wird dieser als Typ-Verwaltungsschale (AAS) umgesetzt. Das bedeutet, dass der Fokus nicht auf dem einzelnen Steckverbinder liegt, sondern nur auf einer Gruppe von Steckverbindern, die zumindest auf die gleiche Weise hergestellt wurden.  Alle Informationen über den spezifischen Status im Lebenszyklus werden ignoriert. 

    Ältere Konzepte sahen den smarten Connector als Lösung an.  Aber ist ein smarter Connector ein klassischer Steckverbinder oder eher eine Infrastrukturkomponente? Muss sich also alles ändern, wird der Steckverbinder im Zuge der Digitalisierung zu einer aktiven Komponente?

    Nein, es gibt eine Alternative: den Einsatz der CIS (Connectivity Instance Shell). Durch virtuelle Instanziierung erhalten bestehende Komponenten ohne bauliche Veränderungen einen digitalen Zwilling, der Informationen über den konkreten Status der Komponente als Instanz liefern kann. Die Integration und Verwaltung erfolgt über einfache Edge-Geräte, die Datenquellen aus der Peripherie konsolidieren und auswerten. Dieser Ansatz ermöglicht die volle Nutzung von Vernetzung und Interaktivität, während die physische Integration der Komponenten kostengünstig und unverändert auf herkömmliche Weise erfolgt; der Steckverbinder muss nicht modifiziert werden.

Moderation:

Bernd Meidel

Bernd Meidel

Moderator

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


Poster Slam Award-Verleihung und Get together im VCC Vogel Convention Center

Wir lassen den Tag ausklingen mit Fingerfood, kühlen Getränken und ausreichend Zeit zum Networken mit Teilnehmern, Referenten und Ausstellern.

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Dienstag, 30. Juni 2026 - Anwenderkongress Tag 1

(Eventhalle "Shedhalle")

Registrierung & Welcome Coffee im VCC Vogel Convention Center

Begrüßung zum ersten Tag beim Anwenderkongress Steckverbinder

Hören Sie Vorträge von Experten zu den Schwerpunkten:

  • Trends
  • Simulation & Test
  • Umwelt

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


Keynote

Gleichstrom als Gamechanger 

N.N.


Trends

Industrielle DLIP-Anwendungen entlang der Prozesskette – Effizienz, Performance und Nachhaltigkeit in der Steckverbinderproduktion

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    Der Vortrag gibt zunächst einen kurzen Einstieg in die DLIP Technologie (Direct Laser Interference Paterning) und Anwendungsfelder aus verschiedenen Märkten. Die dabei genutzten Funktionalitätsklassen erzeugen Vorteile in einer Vielzahl von Schritten bei der Herstellung und im Betrieb von Steckverbindern. Das zeigen die Autoren in einem Überblick mit Themen wie Thermal Management, Dichtigkeit, maßgeschneiderte triboelektrische Kennwerte wie Kontaktwiderstand oder Steck- und Ziehkräfte.

    Die Industrialisierung dieser Technologie durch die ELIPSYS® Plattform wird am Beispiel der prämierten Laserveredelungsanlage E 960 C1 gezeigt. Mit der damit möglichen Integration von Standard-Faserlasern ist diese Technologie schnell genug für hochskalierte Massenproduktion aber auch gleichzeitig deutlich kostengünstiger als bisherige Anlagen.

    Die ELIPSYS® Plattform bietet jedoch auch schon während dem Produktionsprozess signifikante Verbesserungen hinsichtlich Performance und Wirtschaftlichkeit. Durch die gezielte Kombination von DLIP-Strukturen mit Funktionsbeschichtungen können völlig neue Leistungsniveaus erreicht werden, was an einem Referenzkundenprojekt dargestellt wird. 

Alexander Hornung

Trends

Der einheitliche SPE-Steckverbinder – Die konstruktive Auslegung einer neuen Generation

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    Mit der Erweiterung der IEC 63171-7 um die zweite Edition entsteht ein neuer Standard für einheitliche SPE-Steckverbinder im Bereich der Fabrikautomation. Phoenix Contact beteiligt sich aktiv an der Normungsarbeit und entwickelt Geräte- und Kabelsteckverbinder für IP20- und IP67-Applikationen. 

    Der Vortrag erläutert den Transfer von Know-how und Erfahrungswerten aus der ersten Generation der ONEPAIR-Serie und des SPE-M12-Hybrids in die neue Steckverbinder-Generation. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Schnittstelle zwischen der mechanischen Auslegung und der Signalintegrität sowie den EMV-Eigenschaften. 

    Die Signalintegrität und die Schirmeigenschaften eines SPE-Steckverbinders werden durch viele Faktoren, wie die Geometrie der Einzelteile und deren Anordnung im Gesamtsystem beeinflusst. Anhand praktikscher Beispiele aus der Entwicklung der neuen Steckverbinder-Generation gemäß IEC 63171-7 bei Phoenix Contact, werden die Ursache- und Wirkmechanismen vorgestellt und deren Einfluss auf die Performance des Gesamtsystems erklärt. 

    Es wird herausgestellt, wie konstruktiver Freiraum geschaffen wird und gezielt zur Optimierung der Handhabung und des Kundennutzens eingesetzt wird. Der Beitrag richtet sich damit an Entwickler und Anwender.

Johannes Werning

Johannes Werning

PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Sebastian Stamm

Sebastian Stamm

PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG


Simulation & Test

Entwicklung und Anwendung eines validen Simulationsmodells für die Bewertung von Crimpprozessen

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    Die zunehmende Komplexität moderner Fertigungsprozesse erfordert präzise Methoden zur Analyse und Optimierung. Crimpprozesse, die bei der Verbindungstechnik von Kabeln und Kontakten eine zentrale Rolle spielen, sind stark von geometrischen Faktoren, Werkstoffeigenschaften und Prozessparametern abhängig. Daher bietet die numerische Simulation eine effiziente Möglichkeit, die Prozessqualität zu verbessern, Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Zuverlässigkeit der Produkte zu steigern. Der Beitrag zeigt in zwei Schritten den Mehrwert der numerischen Simulation für die Prozessauslegung: Zunächst wird ein valides Simulationsmodell entwickelt, das Geometrie, elastisch-plastische Werkstoffmodelle und relevante Prozessgrößen berücksichtigt. Ein Fokus liegt hierbei auf der Anpassung und experimentellen Validierung geeigneter Werkstoffmodelle. Im zweiten Schritt wird der Mehrwert der Simulation anhand praxisrelevanter Fragestellungen demonstriert, wie z.B. der Einfluss der Crimphöhe auf die resultierenden Auszugskraft und die Kontaktdruckverteilung.

Johannes Werning

Dr. Matthias Weber

Fraunhofer IWM

Johannes Werning

Patrick Döding

HARTING Electric Stiftung & Co. KG


Simulation & Test

Zwischen Simulation und Laborprüfung: Herausforderungen bei der Auslegung von Floating Board-to-Board Steckverbindern

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    Bei Floating Board-to-Board-Steckverbinder handelt es sich um eine Sonderform gewöhnlicher Board-to-Board Steckverbinder. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Lage sind, Toleranzen sowohl beim Stecken als auch im gesteckten Zustand auszugleichen. Voraussetzung hierfür sind federnd ausgelegte Signalkontakte. Durch diese wird es möglich, das Steckgesicht im Steckverbinder zu verschieben und zu neigen. Diese Eigenschaft wird als Floating bezeichnet.

    Bei der Konstruktion und Auslegung unseres FS 0,635 Floating-Board-to-Board-Steckverbinders sollten nicht nur bestmögliche Floating-Eigenschaften, sondern auch weitere Anforderungen wie Signalintegrität und Stromübertragung erreicht werden. Diese stehen teilweise im konstruktiven Gegensatz zueinander. Um dennoch ein Produkt mit möglichst ausgewogenen Eigenschaften anbieten zu können, kam im Entwicklungsprozess Simulationssoftware zum Einsatz. In unserem Vortrag geben wir Ihnen Einblicke in den Entwicklungsprozess des FS 0,635 Floating, wir zeigen, welche Möglichkeiten gekoppelte Simulationssoftware bei der Auslegung bietet und wie sich Simulationsergebnisse zur realen Laborprüfung verhalten.

Tobias Kanne

Tobias Kanne

PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Arne Schafmeister

Arndt Schafmeister

PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG


Simulation & Test

Virtuelle Auslegung von Umformwerkzeugen für elektrische Steckverbinder

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    Elektrische Steckverbinder stellen aufgrund komplexer Geometrien, enger Toleranzen und Werkstoffe mit geringer Bruchdehnung hohe Anforderungen an Bauteil- und Werkzeugauslegung. Der Vortrag zeigt, wie Umformsimulation entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – vom Bauteildesign bis zum Umformwerkzeug – eingesetzt wird und welchen technischen Mehrwert sie bietet. Anhand praxisnaher Beispiele wird erläutert, welche steckverbinderspezifischen Probleme wie Rissbildung, unzulässige Rückfederung, Maßabweichungen nach Umformen oder Prägen sowie kritische Wanddicken bereits in der Simulationsphase erkannt und vermieden werden können. Abschließend wird die eingesetzte FEM-Simulationstechnologie vorgestellt. Dabei werden Schalen- und Volumensimulation verglichen und anhand realer Anwendungsbeispiele aufgezeigt, welche Methode in Abhängigkeit von Geometrie, Umformgrad, Prozessschritt und Rechenzeit geeignet ist.

Dr. Luca Hornung

Dr. Luca Hornung

Stampack GmbH


Mittagspause und Besuch der Fachausstellung


Parallele Workshops 

(VCC Seminar Räume)

Workshop 1: Messsystemanalyse zur Optimierung der Qualitätskontrollen mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)

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    Moderne Produktion zeichnet sich durch hohe Qualitätsstandards bei gleichzeitig hohem Durchsatz aus. Dabei ist es nicht nur erforderlich, die Produktionsprozesse auf Qualität und Durchsatz hin zu optimieren, sondern auch die Prüf und Messprozesse. Hierbei liefert die Messsystemanalyse (MSA) wertvolle Aussagen und Hinweise zu möglichen Optimierungsmaßnahmen für die Prüf- und Messtechnik. Da die MSA ohnehin oft verlangt und durchgeführt wird, können ohne zusätzlichen Aufwand Handlungsempfehlungen zur weiteren Optimierung abgeleitet werden. Allerdings ist dafür auch ein Verständnis der Zusammenhänge erforderlich, die wir hier näher beleuchten wollen. Zum besseren Verständnis gehen wir zunächst auf die relevanten Grundlagen der Statistik und Messsystemanalyse ein. Einflussfaktoren für die Messungen mit dem Messgerät zur Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) werden diskutiert und der Zusammenhang mit der MSA hergestellt. Richtigkeit und Streuung können bei einem RFA-Messgerät jeweils einzeln betrachtet werden. Daraus ergeben sich bereits relevante Schlussfolgerungen für die Optimierung. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer zu befähigen, die gezeigte Optimierung an ihrem Messgerät durchzuführen.


    Was Sie lernen:

    • Grundlagen der Statistik und Messsystemanalyse
    • Grundlagen und Einflussfaktoren Röntgenfluoreszenzanalyse
    • Eingriffsmöglichkeiten am RFA-Gerät

Dr. Frieder Lauxmann

Dr. Frieder Lauxmann | Helmut Fischer GmbH

Workshop 2: Qualitätskontrolle und Risikominimierung durch Dichtheitsprüfung von Steckverbindern

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    Aktuelle marktbeherrschende Trends wie Energiewende, Nachhaltigkeit, E-Mobilität und Medizintechnik sind mit neuen Anforderungen an die eingesetzten Produkte verbunden. Dies betrifft auch die Steckverbinder. Im Bereich der Elektromobilität müssen die Steckverbinder die besonderen Anforderungen beim Einsatz in der Ladeinfrastruktur, in der Leistungssteuerung und beim Wärmemanagement erfüllen. Im Segment der erneuerbaren Energien sind sie bei der Energieverteilung, Signalleitung und Steuerung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen häufig im Außenbereich im Einsatz. Darüber hinaus gibt es Weiterentwicklungen wie multifunktionale Steckverbinder. Zudem werden Steckverbinder immer „smarter“ durch die Integration von Sensoren, Aktoren und Anzeigeelementen. Die zuverlässige und störungsfreie Funktion ist bei vielen Anwendungen, wie z.B. in sicherheitsrelevante Applikationen oder in der Medizintechnik, unabdingbar. 

    Zur Reduzierung von Risiken und zur Absicherung der Qualität werden sie auch auf Dichtheit gegen Feuchtigkeit und Flüssigkeiten geprüft. Bei der IP-Schutzartenprüfung findet eine Prüfung von Baumustern oder Prototypen gemäß der geforderten IP-Schutzart im Labor statt. Hierbei handelt es sich um eine Typprüfung. Besteht die Anforderung, jedes Produkt geprüft auszuliefern, so ergibt sich die Notwendigkeit einer Stückprüfung. Hierzu wird die Dichtheitsprüfung in den Produktionsprozess als End-of-Line-Prüfung integriert. 

    In Abhängigkeit vom Zustand des Steckverbinders und ob er als einzelnes Produkt, als gesteckte Einheit oder in einem System verbaut ist, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die technische Auslegung der Dichtheitsprüfung im Produktionsprozess. Einige Steckverbinder müssen im Bereich der Messerleiste gar nicht dicht sein, sondern nur die gesteckte Einheit aus Steckverbinder und Gegenstecker. Bisweilen wird in den Steckverbinder ganz gezielt eine Durchgangsbohrung vorgesehen, die im verbauten Zustand eine Entlüftung des Gesamtsystems ermöglicht. Und bei der Dichtheitsprüfung kann das System hierüber geprüft werden. Der Zustand des Steckverbinders (dicht oder undicht im Bereich der Messerleiste) und ob er als einzelnes Produkt oder als gesteckte Einheit mit Gegenstecker oder eingebaut in ein Gehäuse geprüft werden soll, hat Auswirkungen auf die Auslegung des Dichtheitsprüfprozesses und die Art der Adaptierung. 


    In diesem Workshop wird aufbauend auf den Grundlagen der Dichtheitsprüfung ein praktischer Leitfaden für die Dichtheitsprüfung unterschiedlicher Typen von Steckverbindern vorgestellt. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von Praxistipps für die praktische Umsetzung der Dichtheitsprüfung.


     Was lernen Sie in der Präsentation:

    • IP-Schutzarten für Wasserprüfungen | Typprüfung versus Stückprüfung
    • Produktionsbegleitende Dichtheitsprüfung mit Druckluft | Adaption von Steckverbindern
    • Praktische Beispiele | Praxistipps
Dr. Joachim Lapsien

Dr.   Joachim Lapsien | CETA Testsysteme GmbH

Workshop 3: Differentielle Datenübertragung

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    Moderne serielle Datenbusse wie USB oder Ethernet basieren auf dem Prinzip der differenziellen Datenübertragung. Der Workshop vermittelt einen Einblick in die grundlegenden elektromagnetischen Vorgänge bei dieser Form der Datenübertragung. Der Fokus liegt dabei auf der größeren Unempfindlichkeit gegenüber externen Störungen und der weitgehenden Unabhängigkeit von der Masseführung im Vergleich zur Signalübertragung über Einzelleiter. 

    Wir behandeln und erläutern die grundlegenden Begriffe wie Gleich- und Gegentaktbetrieb, Impedanz, Nebensprechen oder Modenkonversion. In diesem Zusammenhang werden auch differenzielle S-Parameter besprochen. 

    Anhand von Applikationsbeispielen werden die Anforderungen an Steckverbinder für differenzielle Leitungssysteme aufgezeigt. Dabei betrachten wir Laufzeitunterschiede zwischen den Einzelleitern und deren Kompensation sowie den Verlauf der Impedanz zur Vermeidung von Reflexionen. Die Vermeidung von Common-Mode Störungen im Steckverbinder durch symmetrische Gestaltung und eine Abschirmung für unvermeidliche Störungen runden diesen Punkt ab. 


    Die Teilnehmer erhalten eine gut verständliche Visualisierung dieser Effekte durch animierte 3D-Simulationen unter weitgehendem Verzicht der Darstellung der komplexen mathematischen Zusammenhänge. Zusätzlich führen wir Experimente mit dem Vektor-Netzwerkanalysator durch, bei denen die Teilnehmer die angesprochenen Effekte durch Messungen von einfachen und leicht zu verstehenden Test-Leiterplatten verifizieren können.


    Was Sie lernen:

    • Grundlagen der differenziellen Datenübertragung inklusive S-Parameter
    • Applikationsbeispiele und Visualisierung durch animierte 3D-Simulationen
    • Vergleichsmessungen mit dem Vektor-Netzwerkanalysator
Dr. Thomas Gneiting

Dr. Thomas Gneiting | AdMOS GmbH

Workshop 4: Wie Steckverbinder und Kabel zueinander finden: Kabelkonfektionen für industrielle und Defence-Anwendungen

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    In dem Workshop wird herausgearbeitet, wie Steckverbinder und Kabel systematisch aufeinander abgestimmt werden – von elektrischen und mechanischen Anforderungen bis hin zu Dichtung, Schirmung und Zugentlastung. Die Referenten erläutern, welche typischen Fehler in der Praxis bei Auswahl, Verarbeitung und Dokumentation von Kabelkonfektionen auftreten und wie sich diese mit pragmatischen Maßnahmen vermeiden lassen. Zudem wird vermittelt, wie Qualifizierungs- und Prüfkonzepte für industrielle Anwendungen aufgebaut sind und welche Rolle Normen, Freigaben und Rückverfolgbarkeit für langlebige und robuste Lösungen spielen. 

    Anhand konkreter Beispiele aus aktuellen Defence-Projekten erfahren die Teilnehmer auch, welche zusätzlichen Anforderungen – etwa raue Umgebungen, erhöhte Vibrations- und Schockfestigkeit sowie verschärfte Dokumentations- und Nachweispflichten – an Steckverbindungen für Defence-Anwendungen gestellt werden und wie sich diese mit industriell erprobten Lösungen umsetzen lassen, ohne den Entwicklungs- und Fertigungsaufwand unnötig zu erhöhen. 

    Ergänzend werden organisatorische Aspekte entlang der Wertschöpfungskette von Spezifikation über Fertigung bis End-of-Line-Prüfung beleuchtet, sodass die Teilnehmer ihre eigenen Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse zielgerichtet optimieren können. So entstehen praxisnahe Leitlinien, um Kabelkonfektionen zielgerichtet zu spezifizieren, zuverlässig zu fertigen und effizient zu qualifizieren.


    Was Sie lernen:

    • Beurteilung von technischen Anforderungen, Verfahren und Qualitätsmerkmalen – und deren Wirtschaftlichkeit
    • Wie typische Fehler in Auswahl, Verarbeitung und Dokumentation vermieden werden können.
    • Wie sich zusätzliche Anforderungen aus Defence-Anwendungen mit bewährten industriellen Methoden umsetzen lassen, ohne den Entwicklungs- und Fertigungsaufwand unnötig zu erhöhen.

Workshop 5: EMV und Steckverbinder – Theorie, Praxis und typische Fehlerquellen

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    Steckverbinder sind auch hinsichtlich der EMV kritische Komponenten in allen elektronischen Geräten und Systemen. Die EMV wird durch mehrere Störquellen und elektromagnetische Verkopplungen bestimmt. Diese Störquellen und Verkopplungen werden an praktischen Beispielen erläutert. Für das EMV-konforme Design von Geräten und Systemen spielen der konstruktive Aufbau und die richtige Anwendung der Steckverbinder eine wichtige Rolle. Anhand von aktuellen Steckverbinderkonstruktionen werden diese beiden Aspekte aufgezeigt. Auch mit einem hinsichtlich der EMV optimalen Steckverbinder können bei einem ungünstigen Anschluss durch den Anwender EMV-Störungen erzeugt werden, hierfür gibt es grundlegende EMV-Regeln für die Auswahl der richtigen Steckverbinder und den richtigen Anschlüssen an die Leiterplatte und Kabel. Den Workshop runden die Diskussion von typischen Fehlern aus der Praxis ab.


    Was Sie lernen:

    • Störquellen und elektromagnetische Verkopplungen
    • EMV-gerechte Konstruktion von Geräten und typische Fehlerquellen in der Praxis
    • Grundregeln für die Auswahl von Steckverbindern
Dr. Helmut Katzier

Dr.-Ing. Helmut Katzier | Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik

Kleine Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung


Simulation & Test

Simulation von Steckverbindern

N.N.


Simulation & Test

Overview of UL Standards for Connectors, UL1977, UL2237 and UL2238 with an additional focus on UL Environmental Type Ratings

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    The selection process of identifying the appropriate standard is critical to ensure safety, regulatory compliance, and reliability in the intended end-use applications. 

    This paper presents an overview of three electrical connector Safety Standards for the North America market: UL1977, UL2237 and UL2238. These Standards are identified according to: (1) the intended end-use equipment application, (2) scope of the Standard, (3) the type of connector/assembly, and (4) physical differences,  including maximum electrical ratings. 

    This presentation will provide an general overview of  these key points along with an examination of construction requirements and different testing scenarios. It will also identify environmental factors which can influence UL certifications of these connectors, including equipment intended to be installed in either indoors or outdoors, both in non-hazardous locations. 

    It will explain the different UL Enclosure Type Ratings, as defined in UL50E Standard, including construction requirements, insulating material properties and gasket material and their testing.

Pawel Strzyzewski

Pawel Strzyzewski

UL Solutions


Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung


Umwelt

Nachhaltige Innovation in der industriellen Verbindungstechnik
– ECONIDUR plating technology –

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    Nachhaltigkeit stellt einen zentralen Entwicklungstrend in der industriellen Verbindungstechnik dar. Innovative Lösungsansätze müssen dabei die gleichen Leistungsanforderungen erfüllen wie bewährte Standardprodukte. ECONIDUR adressiert kritische Nachhaltigkeitsherausforderungen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung höchster Produktqualität: Die Technologie kombiniert signifikant reduzierte CO₂-Emissionen mit einem hochrobusten Produkt für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen, realisiert durch einen effizienten Produktionsprozess. 

    Die Adressierung von Scope-3-Treibhausgasemissionen, welche die meisten indirekten Emissionen in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens umfassen, ist für Unternehmen mit dem Ziel der Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen von kritischer Bedeutung. TEs Scope-3-Emissionen machten 2024 etwa 93% der Gesamtemissionen aus – ein absoluter Wert von circa 4,26 Millionen Tonnen CO₂ – verglichen mit 7% für Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Innerhalb von Scope 3 entfallen rund 69% der Gesamtemissionen auf materialbedingte Emissionen, was die kritische Bedeutung von Innovationen in diesem Bereich unterstreicht. 

    TEs ECONIDUR-Beschichtungstechnologie adressiert diese Herausforderung direkt. Diese Nickel-Phosphor-basierte Beschichtung bietet eine innovative Alternative zu konventionellen Beschichtungsdesigns wie reinem Gold oder Palladium-Nickel. Durch die Anwendung der ECONIDUR-Beschichtung auf Steckverbinder kann der PCF-Wert (Product Carbon Footprint) substanziell reduziert werden – im Vergleich zu konventionellen Beschichtungen. 

    Gemäß Expertenbeurteilung von TE auf Basis der ISO14067-Norm kann ECONIDUR den PCF um über 44% gegenüber Palladium-Nickel-mit-Goldflash-basierten Beschichtungen reduzieren, abhängig von Schichtdicken, Leistungsniveau, Steckverbindertyp und Anwendung. Der Einfluss ist im Vergleich zu reinen Goldbeschichtungen noch ausgeprägter und beträgt 76% CO₂-Reduktion, basierend auf TE-Berechnungen und Beurteilung.

Manuel Rüter

Manuel Rüter

TE Connectivity


Umwelt

EU Regulatorik für den Einsatz von Kunststoffen in Steckverbindern - Materialstrategien für Steckverbinder im Spannungsfeld von CO₂-Reduktion und Kostenoptimierung

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    Die Europäische Union verschärft im Rahmen des Green Deal, der ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation) sowie der kommenden Product Carbon Footprint (PCF)-Anforderungen die regulatorischen Vorgaben für kunststoffverarbeitende Industrien, einschließlich der Hersteller von Steckverbindern. Neben möglichen verbindlichen Rezyklatquoten für technische Anwendungen stehen insbesondere diverse Flammschutzmittelbestandteile wie halogenierte Systeme und einzelne PFAS-Gruppen im Fokus zukünftiger Beschränkungen. Diese Entwicklungen zielen sowohl auf eine signifikante Reduktion des CO₂-Fußabdrucks als auch den verstärkten Einsatz nachhaltiger, regulatorisch konformer Werkstoffe ab. 

    LyondellBasell verfügt über ein besonders breites Portfolio technischer Kunststoffe – von hochleistungsfähigen Polypropylen-Compounds bis hin zu Hochtemperaturwerkstoffen wie PPA und PPS – und investiert gleichzeitig massiv in nachhaltige Materiallösungen. Die Circulen-Produktlinien umfassen mechanisch rezyklierte, chemisch recycelte sowie massebilanzierte Kunststoffe, die es ermöglichen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und PCF-Ziele messbar zu senken. Darüber hinaus bieten sich durch die Substitution technischer Kunststoffe durch PP-Compounds zusätzliche Hebel zur CO₂-Reduktion entlang der Wertschöpfungskette. 

    Im Bereich flammgeschützter Materialien stellt LyondellBasell ein breites Portfolio an halogenfreien und PFAS-freien Lösungen bereit, die den aktuellen und absehbaren EU-Regulierungen entsprechen. Der Vortrag zeigt auf, wie Unternehmen der Steckverbinderindustrie diese regulatorischen Herausforderungen aufgreifen und mithilfe spezifischer Materialstrategien, nachhaltige Compounds, Polymer-Substitution und zukunftssichere Flammschutzsysteme, zugleich ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile realisieren können.

Sandro Fickert

Sandro Fickert

LyondellBasell, LYB


Zusammenfassung und Informationen zur Abendveranstaltung

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS

Mittwoch, 01. Juli 2026 - Anwenderkongress Tag 2

(Eventhalle "Shedhalle")

Registrierung & Welcome Coffee im VCC Vogel Convention Center


Begrüßung zum zweiten Tag beim Anwenderkongress Steckverbinder

Hören Sie Vorträge von Experten zu den Schwerpunkten:

  • Automotive
  • Werkstoffe und Beschichtungen
  • Fertigung

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS


Automotive

Automatische Anlage zur selektiven Beschichtung von Stromschienen

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    Ressourcensparende Produktionen sind in der heutigen Zeit das A und O in allen Branchen. Durch Gründung der Quader-MWG GmbH wurde das Ziel für eine hochwertige Beschichtung für Spezialteile von Elektrofahrzeugen gesteckt. Die bisher im asiatischen Raum durch Stanzen und in einer Bandgalvanik mittels Tauchverfahren beschichteten Hochstromkontakte sind aus keinem Elektrofahrzeug weg zu denken. Umso wichtiger war es für UF Automation, diesen Prozess nicht einfach zu automatisieren, sondern durch das langjährige Know-how ressourcensparend durch die deutliche Reduzierung der beschichteten Oberflächen in Deutschland in Zusammenarbeit mit Atotech zu realisieren. Durch Zusammenführung der Verfahren Gestell- und Bandgalvanik gelang es ein einzigartiges Anlagenkonzept, das in dieser Form bis dahin nicht vorzufinden war, zu verwirklichen. 

    Die Hochstromkontakte werden selektiv in eigens entworfenen Sonderzellen auf der einen Seite mit Zinn und auf der anderen Seite mit Nickel und Silber beschichtet. Durch die Verwendung von Elektrolyten, die von der Firma Atotech speziell für den Einsatz in Bandgalvaniken entwickelt wurden, konnten sehr kurze Prozesszeiten realisiert werden. Zehn Transportwägen sorgen für einen reibungslosen Transport der Gestelle durch die 33m lange Anlage und garantieren im Zusammenspiel mit der Chemie, dass alle 40 sec ein Gestell mit beschichteten Teilen die Anlage verlässt. 

    Für eine maximale Produktionsgeschwindigkeit und minimale Rüst- bzw. Wartungszeiten sorgt das ausgefeilte Desing der Beschichtungszellen und das Herzstück der Anlage, die Steuerung. In diesem Fall können sieben verschiedene Geometrien der Hochstromkontakte in beliebiger Reihenfolge, ohne dabei die Anlage umzurüsten oder das von einem Mitarbeiter eingegriffen werden muss, beschichtet werden. Die Anlage erkennt sowohl den Kontakttyp wie auch die Stückzahl im jeweiligen Trägergestell. Daraufhin wählt diese selbstständig die für die jeweilige Oberfläche vorgesehenen Beschichtungszelle aus und stellt die notwendigen Ströme sowie die Pumpenleistung ein. Aufgrund der offenen Datenbankstruktur und der objektorientierten Programmierung werden alle Daten der Anlage und Artikel erfasst und lückenlos protokoliert. 

    Im Mai 2023 war es dann so weit. Die Anlage zur selektiven Beschichtung von Stromschienen für Batterien ging bei der Firma Quarder-MWG in Betrieb. In diesem Vortrag wird der Weg von der Idee bis zur Umsetzung beschrieben.

Alexander Spörrer

Alexander Spörrer

Atotech Deutschland


Automotive

Der richtige Kunststoff für Ihre Steckverbinder: Durchschlagfestigkeit, DC-Belastung und effiziente Produktion im Fokus

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    Steckverbinder müssen unter hohen elektrischen, thermischen und klimatischen Belastungen zuverlässig funktionieren, weshalb die Auswahl geeigneter Kunststoffe sowie deren Interaktion mit Dichtungen entscheidend ist. BASF präsentiert Ergebnisse zur Durchschlagfestigkeit polymerer Isolierwerkstoffe in Abhängigkeit von Polymer, Temperatur und Feuchtigkeit. 

    Mit der zunehmenden Bedeutung von DC-Anwendungen in der E&E-Industrie sowie der eMobility wird das materialabhängige Isolationsverhalten unter Gleichspannung bewertet. Dazu stellt BASF eine DC-Prüfmethodik vor, die eine präzise materialtechnische Bewertung ermöglicht und den Kunden bei der Materialauswahl entscheidend unterstützen kann. Ergänzend werden Materialentwicklungen vorgestellt, die eine effizientere und nachhaltigere Steckverbinderfertigung unterstützen, dabei gehen wir auf die Relevanz der CTI-Prüfung nach IEC 60112 ein, welche essenziell für die Werkstoffauswahl und das Design von Steckverbindern ist. 

    Präsentiert werden vorhandene Flammschutzsysteme sowie deren Vor  und Nachteile. Der Vortrag befähigt Entwickler, die material- und applikationsgerechte Werkstoffauswahl schneller zu treffen.


Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung


Werkstoffe & Beschichtungen

Silver-Nickel layer for elevated temperature interconnections

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    In automotive and multiple electrical connections, silver-coated nickel is the material of choice due to the high electrical conductivity, suitable ductility, and good solderability-weldability for easy assembly. For emerging engineering such as electric vehicles (EV) and multiples electronics, silver connectors are temporary or permanently exposed to elevated temperature. This induced adhesion loss between the silver and the nickel layers. Connectors manufacturers and end users have reported such defects. 


    The present work will focus on the silver-nickel delamination when submitted at elevated temperature. We will specifically discuss the following items:

    • The mechanism behind the silver delamination on nickel at elevated temperature such as 200°C
    • The modification of Silver-Nickel stack to preserve adhesion for high temperature applications
    • The characterization of the new Silver-nickel layer for high temperature interconnections.
Dr. Adolphe Foyet

Dr. Adolphe Foyet

Qnity Electronic & Industrial Finishing (ICS)


Werkstoffe und Beschichtungen

Kohlenstoff in Zinnschichten

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    Schon in den frühen Anfangszeiten der galvanischen Verzinnung war der Einbau von sog. Organika in die Schicht ein Problem. Diese organischen Moleküle können sich in der Schicht zusammenlagern und auf die Oberfläche der Beschichtung diffundieren. Auch für die Bildung sog. Whisker wird dieser Prozessabfall häufig verantwortlich gemacht.

    Der Vortrag erklärt, warum diese Badorganik für die galvanische Verzinnung unumgänglich ist, warum moderne Elektrolyte aber die Gefahr eines Schichteinbaus zu minimieren in der Lage sind. In einigen Spezifikationen findet sich die Forderung nach einer Messung dieser Fragmente in der Schicht. Dem Autor ist aber bisher kein einziges Verfahren bekannt, das eine Analyse der Schicht selbst auf diesen Parameter zulässt. Der Vortrag stellt die bisherigen Praktiken, sowie ein neues, wenn auch sehr aufwendiges Verfahren vor und diskutiert Vor- und Nachteile.

Oliver Brenscheidt

Oliver Brenscheidt

Brenscheidt Galvanik Service GmbH


Fertigung

THT, SMT oder THR – Wählen Sie die passende Fertigungstechnologie für Ihren Steckverbinder

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    Die Wahl zwischen THT, SMT und THR hängt von mehreren Faktoren ab: den mechanischen Anforderungen wie Steckzyklen und Belastung, dem Automatisierungsgrad der Fertigung, den Kosten für Material und Prozess sowie der thermischen Belastbarkeit der verwendeten Kunststoffe. So müssen Steckverbinder-Kunststoffmaterialien dem Reflow-Lötprozess mit Temperaturen von bis zu 260 °C standhalten können. Allerdings neigen Materialien mit hoher Temperaturbeständigkeit dazu, spröde zu sein, was die mechanische Belastbarkeit beeinflussen kann. Gleichzeitig müssen Steckverbinder trotz thermischer Belastung eine sichere mechanische Verriegelung und Betätigung gewährleisten, um die Funktionalität im Einsatz sicherzustellen. Während THR eine mit THT vergleichbare Festigkeit erreichen, benötigen SMT-Steckverbinder zusätzliche mechanische Elemente. Die Qualitätssicherung nach der Fertigung mittels optischer Inspektion und ergänzender Röntgenprüfung (X-Ray) ermöglicht es schließlich, verdeckte Lötstellen, die im Fall von THR teils unter dem Gehäuse liegen, zu kontrollieren. Akzeptanzkriterien gemäß IPC610-H sind hierbei maßgeblich. Fazit: THR vereint zwar Automatisierung und Festigkeit, die Technologie bedingt jedoch höhere Materialanforderungen und komplexere Layouts. Daher sollte die Entscheidung darüber, welche Fertigungstechnologie zum Einsatz kommt, auf Basis der Anwendung, der Produktionsvolumina und der geforderten Zuverlässigkeit getroffen werden.

Markus Hildmann

Markus Hildmann

Würth Elektronik eiSos


Mittagspause und Besuch der Fachausstellung


Parallele Workshops 

(VCC Seminar Räume)

Workshop 1: Messsystemanalyse zur Optimierung der Qualitätskontrollen mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)

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    Moderne Produktion zeichnet sich durch hohe Qualitätsstandards bei gleichzeitig hohem Durchsatz aus. Dabei ist es nicht nur erforderlich, die Produktionsprozesse auf Qualität und Durchsatz hin zu optimieren, sondern auch die Prüf und Messprozesse. Hierbei liefert die Messsystemanalyse (MSA) wertvolle Aussagen und Hinweise zu möglichen Optimierungsmaßnahmen für die Prüf- und Messtechnik. Da die MSA ohnehin oft verlangt und durchgeführt wird, können ohne zusätzlichen Aufwand Handlungsempfehlungen zur weiteren Optimierung abgeleitet werden. Allerdings ist dafür auch ein Verständnis der Zusammenhänge erforderlich, die wir hier näher beleuchten wollen. Zum besseren Verständnis gehen wir zunächst auf die relevanten Grundlagen der Statistik und Messsystemanalyse ein. Einflussfaktoren für die Messungen mit dem Messgerät zur Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) werden diskutiert und der Zusammenhang mit der MSA hergestellt. Richtigkeit und Streuung können bei einem RFA-Messgerät jeweils einzeln betrachtet werden. Daraus ergeben sich bereits relevante Schlussfolgerungen für die Optimierung. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer zu befähigen, die gezeigte Optimierung an ihrem Messgerät durchzuführen.


    Was Sie lernen:

    • Grundlagen der Statistik und Messsystemanalyse
    • Grundlagen und Einflussfaktoren Röntgenfluoreszenzanalyse
    • Eingriffsmöglichkeiten am RFA-Gerät

Dr. Frieder Lauxmann

Dr. Frieder Lauxmann | Helmut Fischer GmbH

Workshop 2: Qualitätskontrolle und Risikominimierung durch Dichtheitsprüfung von Steckverbindern

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    Aktuelle marktbeherrschende Trends wie Energiewende, Nachhaltigkeit, E-Mobilität und Medizintechnik sind mit neuen Anforderungen an die eingesetzten Produkte verbunden. Dies betrifft auch die Steckverbinder. Im Bereich der Elektromobilität müssen die Steckverbinder die besonderen Anforderungen beim Einsatz in der Ladeinfrastruktur, in der Leistungssteuerung und beim Wärmemanagement erfüllen. Im Segment der erneuerbaren Energien sind sie bei der Energieverteilung, Signalleitung und Steuerung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen häufig im Außenbereich im Einsatz. Darüber hinaus gibt es Weiterentwicklungen wie multifunktionale Steckverbinder. Zudem werden Steckverbinder immer „smarter“ durch die Integration von Sensoren, Aktoren und Anzeigeelementen. Die zuverlässige und störungsfreie Funktion ist bei vielen Anwendungen, wie z.B. in sicherheitsrelevante Applikationen oder in der Medizintechnik, unabdingbar. 

    Zur Reduzierung von Risiken und zur Absicherung der Qualität werden sie auch auf Dichtheit gegen Feuchtigkeit und Flüssigkeiten geprüft. Bei der IP-Schutzartenprüfung findet eine Prüfung von Baumustern oder Prototypen gemäß der geforderten IP-Schutzart im Labor statt. Hierbei handelt es sich um eine Typprüfung. Besteht die Anforderung, jedes Produkt geprüft auszuliefern, so ergibt sich die Notwendigkeit einer Stückprüfung. Hierzu wird die Dichtheitsprüfung in den Produktionsprozess als End-of-Line-Prüfung integriert. 

    In Abhängigkeit vom Zustand des Steckverbinders und ob er als einzelnes Produkt, als gesteckte Einheit oder in einem System verbaut ist, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die technische Auslegung der Dichtheitsprüfung im Produktionsprozess. Einige Steckverbinder müssen im Bereich der Messerleiste gar nicht dicht sein, sondern nur die gesteckte Einheit aus Steckverbinder und Gegenstecker. Bisweilen wird in den Steckverbinder ganz gezielt eine Durchgangsbohrung vorgesehen, die im verbauten Zustand eine Entlüftung des Gesamtsystems ermöglicht. Und bei der Dichtheitsprüfung kann das System hierüber geprüft werden. Der Zustand des Steckverbinders (dicht oder undicht im Bereich der Messerleiste) und ob er als einzelnes Produkt oder als gesteckte Einheit mit Gegenstecker oder eingebaut in ein Gehäuse geprüft werden soll, hat Auswirkungen auf die Auslegung des Dichtheitsprüfprozesses und die Art der Adaptierung. 



    In diesem Workshop wird aufbauend auf den Grundlagen der Dichtheitsprüfung ein praktischer Leitfaden für die Dichtheitsprüfung unterschiedlicher Typen von Steckverbindern vorgestellt. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von Praxistipps für die praktische Umsetzung der Dichtheitsprüfung.


     Was lernen Sie in der Präsentation:

    • IP-Schutzarten für Wasserprüfungen | Typprüfung versus Stückprüfung
    • Produktionsbegleitende Dichtheitsprüfung mit Druckluft | Adaption von Steckverbindern
    • Praktische Beispiele | Praxistipps
Dr. Joachim Lapsien

Dr. Joachim Lapsien | CETA Testsysteme GmbH

Workshop 3: Differentielle Datenübertragung

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    Moderne serielle Datenbusse wie USB oder Ethernet basieren auf dem Prinzip der differenziellen Datenübertragung. Der Workshop vermittelt einen Einblick in die grundlegenden elektromagnetischen Vorgänge bei dieser Form der Datenübertragung. Der Fokus liegt dabei auf der größeren Unempfindlichkeit gegenüber externen Störungen und der weitgehenden Unabhängigkeit von der Masseführung im Vergleich zur Signalübertragung über Einzelleiter. 

    Wir behandeln und erläutern die grundlegenden Begriffe wie Gleich- und Gegentaktbetrieb, Impedanz, Nebensprechen oder Modenkonversion. In diesem Zusammenhang werden auch differenzielle S-Parameter besprochen. 

    Anhand von Applikationsbeispielen werden die Anforderungen an Steckverbinder für differenzielle Leitungssysteme aufgezeigt. Dabei betrachten wir Laufzeitunterschiede zwischen den Einzelleitern und deren Kompensation sowie den Verlauf der Impedanz zur Vermeidung von Reflexionen. Die Vermeidung von Common-Mode Störungen im Steckverbinder durch symmetrische Gestaltung und eine Abschirmung für unvermeidliche Störungen runden diesen Punkt ab. 


    Die Teilnehmer erhalten eine gut verständliche Visualisierung dieser Effekte durch animierte 3D-Simulationen unter weitgehendem Verzicht der Darstellung der komplexen mathematischen Zusammenhänge. Zusätzlich führen wir Experimente mit dem Vektor-Netzwerkanalysator durch, bei denen die Teilnehmer die angesprochenen Effekte durch Messungen von einfachen und leicht zu verstehenden Test-Leiterplatten verifizieren können.


    Was Sie lernen:

    • Grundlagen der differenziellen Datenübertragung inklusive S-Parameter
    • Applikationsbeispiele und Visualisierung durch animierte 3D-Simulationen
    • Vergleichsmessungen mit dem Vektor-Netzwerkanalysator
Dr. Thomas Gneiting

Dr. Thomas Gneiting | AdMOS GmbH

Workshop 4: Wie Steckverbinder und Kabel zueinander finden: Kabelkonfektionen für industrielle und Defence-Anwendungen

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    In dem Workshop wird herausgearbeitet, wie Steckverbinder und Kabel systematisch aufeinander abgestimmt werden – von elektrischen und mechanischen Anforderungen bis hin zu Dichtung, Schirmung und Zugentlastung. Die Referenten erläutern, welche typischen Fehler in der Praxis bei Auswahl, Verarbeitung und Dokumentation von Kabelkonfektionen auftreten und wie sich diese mit pragmatischen Maßnahmen vermeiden lassen. Zudem wird vermittelt, wie Qualifizierungs- und Prüfkonzepte für industrielle Anwendungen aufgebaut sind und welche Rolle Normen, Freigaben und Rückverfolgbarkeit für langlebige und robuste Lösungen spielen. 

    Anhand konkreter Beispiele aus aktuellen Defence-Projekten erfahren die Teilnehmer auch, welche zusätzlichen Anforderungen – etwa raue Umgebungen, erhöhte Vibrations- und Schockfestigkeit sowie verschärfte Dokumentations- und Nachweispflichten – an Steckverbindungen für Defence-Anwendungen gestellt werden und wie sich diese mit industriell erprobten Lösungen umsetzen lassen, ohne den Entwicklungs- und Fertigungsaufwand unnötig zu erhöhen. 

    Ergänzend werden organisatorische Aspekte entlang der Wertschöpfungskette von Spezifikation über Fertigung bis End-of-Line-Prüfung beleuchtet, sodass die Teilnehmer ihre eigenen Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse zielgerichtet optimieren können. So entstehen praxisnahe Leitlinien, um Kabelkonfektionen zielgerichtet zu spezifizieren, zuverlässig zu fertigen und effizient zu qualifizieren.


    Was Sie lernen:

    • Beurteilung von technischen Anforderungen, Verfahren und Qualitätsmerkmalen – und deren Wirtschaftlichkeit
    • Wie typische Fehler in Auswahl, Verarbeitung und Dokumentation vermieden werden können.
    • Wie sich zusätzliche Anforderungen aus Defence-Anwendungen mit bewährten industriellen Methoden umsetzen lassen, ohne den Entwicklungs- und Fertigungsaufwand unnötig zu erhöhen.

Workshop 5: EMV und Steckverbinder – Theorie, Praxis und typische Fehlerquellen

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    Steckverbinder sind auch hinsichtlich der EMV kritische Komponenten in allen elektronischen Geräten und Systemen. Die EMV wird durch mehrere Störquellen und elektromagnetische Verkopplungen bestimmt. Diese Störquellen und Verkopplungen werden an praktischen Beispielen erläutert. Für das EMV-konforme Design von Geräten und Systemen spielen der konstruktive Aufbau und die richtige Anwendung der Steckverbinder eine wichtige Rolle. Anhand von aktuellen Steckverbinderkonstruktionen werden diese beiden Aspekte aufgezeigt. Auch mit einem hinsichtlich der EMV optimalen Steckverbinder können bei einem ungünstigen Anschluss durch den Anwender EMV-Störungen erzeugt werden, hierfür gibt es grundlegende EMV-Regeln für die Auswahl der richtigen Steckverbinder und den richtigen Anschlüssen an die Leiterplatte und Kabel. Den Workshop runden die Diskussion von typischen Fehlern aus der Praxis ab.


    Was Sie lernen:

    • Störquellen und elektromagnetische Verkopplungen
    • EMV-gerechte Konstruktion von Geräten und typische Fehlerquellen in der Praxis
    • Grundregeln für die Auswahl von Steckverbindern
Dr. Helmut Katzier

Dr.-Ing. Helmut Katzier | Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung


Automotive

Nickelphosphor als Oberfläche – eine ökonomische & ökologische Alternative

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    Die Verwendung von Nickel-Phosphor (NiP) im Kontaktsystem von Steckverbindern stellt eine innovative Alternative zu klassischen Schichtsystemen mit einer Goldoberfläche dar. Wesentlicher Aspekt hierbei ist die Optimierung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, ohne dass Einbußen der technischen Eigenschaften in Kauf genommen werden müssen. Steckverbinder mit NiP im Kontaktsystem sind in der Anwendung absolut Vergleichbar mit etablierten Steckverbindern und sind qualifiziert in verschiedenen Anwendungen. Der minimale Gold-Flash ermöglicht zudem eine zuverlässige Kompatibilität zu den gängigen Schichtsystemen in Steckverbindern.

    Der entscheidende Vorteil liegt jedoch in der Ressourceneffizienz: Der Verbrauch an Edelmetallen wird im Vergleich zu klassischen Schichtsystemen um bis zu 90 Prozent gesenkt. Dies ermöglicht die Reduktion des gesamten CO₂-Fußabdruck eines Steckverbinders um beachtliche 85 Prozent. ept hat bereits über eine Milliarde Kontakte mit NiP produziert. Mit einer auf das Schichtsystem bezogenen Fehlerrate von 0 ppm hat sich NiP in vielen ept-Produkten bereits bestens bewährt.


    Das lernen Sie im Vortrag:

    • Hochwertige Steckverbinder zeichnen sich durch vergoldetet Kontakte aus; da Gold die vorherrschende und präferierte Kontaktoberfläche bei Steckverbindern ist. 
    • Nur weil auf dem ersten Blick auf eine goldene Schicht erkennbar ist kann keine Aussage über den Schichtaufbau und die Dicke der Goldschicht getätigt werden.
    • Eine Reingoldbeschichtung ist nicht immer die Oberfläche der Wahl im Kontaktbereich von Steckverbindern.

Automotive

Alterung von Steckverbindern als Grund für Rückrufaktionen im Automobil

Dr. Helmut Katzier

Ingenieurbüro für Aufbau- und Verbindungstechnik


Zusammenfassung und Ausblick 2027

Kristin Rinortner

ELEKTRONIKPRAXIS

* Änderungen vorbehalten

** Unser Service für die Teilnehmer an den Basisseminaren: Sie erhalten das Praxishandbuch Steckverbinder im Wert von 89,80 €.